[7] Hierdurch reduzierten sich die Einnahmen aus den von den Franzosen eingeführten und von den Preußen zunächst beibehaltenen Lustbarkeitsabgaben, die in Form gebührenpflichtiger „Maskenkarten“ erhoben wurden.
[38] Überraschend fuhr schließlich doch unangekündigt ein Wagen zu diesem Thema im Rosenmontagszug mit.[39].
Februar 1825, in Bonn 1828 und der erste Rosenmontagszug in Mainz ging am 26. Angelehnt an das antike Bild einer „Stadtgöttin“, stand sie für die Idee eines jungfräulichen, edlen und autonomen Köln. Unter der Herrschaft der Franzosen wurden seine Aktivitäten zunächst verboten, ab 1801 aber wieder gestattet. Mit staatlichen und städtischen Zuschüssen wurden Zugweg, Zug und selbst unverkleidete Besucher wie nie zuvor in einheitlicher Symbolik geschmückt und ausstaffiert.
Als Wagenengel werden die Helfer bezeichnet, die neben den Festwagen gehen und darauf achten, dass keine Zuschauer oder Kinder unter die Wagen geraten. Der letzte Rosenmontagszug unter den Nationalsozialisten im Jahre 1939 stand unter dem Motto „Singendes, klingendes, lachendes Köln“. Insgesamt nehmen nicht mehr und nicht weniger als 116 Wagen, Gruppen und Musikkapellen teil, darunter auch 18 Wagen und elf Fußgruppen aus dem niederländischen Losser. Gerade sie erinnerten die Kölner mit Verklärung an die Zeit der freien Reichsstadt zurück.
Entsprechend hart ist der Wettbewerb der kleineren Karnevalsvereine in den Schull- un Veedelszöch.
Die eigentlichen Grundwetterdaten sind nicht so schlecht“, sagt der städtische Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer. In der rechten Hand hielt er eine Pritsche, in der linken ein Stück Obst – je nach Quelle ist von einer Zitrone oder einem Apfel die Rede. Um 1830 übertrug man die Bezeichnung des Comitees wahrscheinlich auch auf den Umzug und nannte ihn „Rosenmontagszug“, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den mittleren Fastensonntag die Bezeichnung Rosenmontag für den mittleren Karnevalstag heraus. Der seit 1823 veranstaltete „Zoch“ ist auch der älteste der großen deutschen Rosenmontagszüge. Im Jahr 2016 begann der Zug schon um 10 Uhr, dies war ebenfalls der Nutzung des Tageslichts geschuldet. Tatsächlich war der Darsteller des Helden Carneval, Zanoli, kurzfristig erkrankt: Fußnote in Frohn: Hochdeutsch: Dem haben sie auf den Schlips getreten. KdF führte in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein eine nie dagewesene landesweite Werbekampagne für den Zug durch, wonach Besucherzahlen von über einer Million Menschen erreicht wurden, was etwa der heutigen Dimension des Zuges entspricht. Der Leiter des Düsseldorfer Rosenmontagszugs [19] Die „kölsche Funke rut-wieß von 1823 e. V.“ gehören noch heute in den gleichen Kostümen zu den regelmäßigen Teilnehmern am Rosenmontagszug und können sich, mit den „Heilige Mädchen und Knechten“, zu den ältesten Kölner Karnevalsvereinen zählen. Der Zug des Jahres 1838 war durch die Kölner Wirren gefährdet, weil viele Karnevalisten wegen der scharfen Auseinandersetzung zwischen katholischer Kirche und preußischem Staat in den Westprovinzen lieber nicht gefeiert hätten; die Befürworter des Zuges setzten sich jedoch schließlich durch, so dass der Zug unter dem Motto „Die Monumentalsucht“, eine Anspielung auf die sich abzeichnende Beliebtheit von Herrscherdenkmälern in Preußen, stattfand.
Der Kölner Chronist Johann Jakob Peter Fuchs attestierte dem ersten Zug viel Zustimmung, bemerkte aber auch die wenigen Maskierten unter den Zuschauern.
Im Jahr 2017 fuhren insgesamt 152 Fest-, Prunk-, Persiflagewagen und Kutschen, 92 Traktoren und 64 Bagagewagen und 1 Strafesel mit. Auch viele Darsteller waren konstant im Einsatz, so wie der Helden-Mime Emanuel Zaloni, der seiner Rolle bis ins Jahr 1829 treu blieb.
Fahrzeuge, die dort abgestellt worden sind, werden abgeschleppt. Der Held Carneval spielte in der Dramaturgie des Zuges in den Jahren 1823 und 1824 die Hauptrolle, wurde im Jahre 1825 aber bereits aufgrund seines „Besuchs in Venedig“[Anm 1] vom Festcomité vertreten.
Das Deutsche Wörterbuch[3] führt die Bezeichnung auf „rasen“, in der kölschen Sprache als „rose“ für „tollen“, zurück.
Schon bevor nationalsozialistische Organisationen direkten Einfluss auf die Gestaltung und die Themenwahl des Rosenmontagszuges nahmen, griffen Kölner Karnevalisten NS-Themen auf. Die in vielen Reihen auf den Straßen ausharrenden Jecken versuchen neben Blicken auf den Zug auch etwas von dem aus 300 Tonnen Süßigkeiten (pauschal „Kamelle“ genannt) sowie Blumen, Stoffpuppen und anderen Präsenten bestehenden Wurfmaterial zu erhaschen.[1][2]. Der frühestmögliche Termin, der 2. 23.02.2020, 16:21.
Das Geckebähnchen (Gecken-Berndchen aus dem kölschen Bähn für Bernd), alternative Schreibweisen ist das „Jeckenbändche“, ist eine in Köln seit dem Mittelalter bekannte Figur eines Volksnarren, der festlichen Aufzügen tanzend, springend und neckend, einen krummen Säbel schwingend, vorauszog. Februar) bis einschließlich Veilchendienstag (25. Anlässlich des Rosenmontagszuges, aber nicht ausschließlich am Zugweg, setzt die Polizei rund 2.500 Beamte ein.
Der Zug selbst berührte in seinen Themen und Bildern Teilnehmer und Publikum durch die Zitierung reichsstädtischer Traditionen, zeigte aber in der Integration romantischer Elemente des italienischen Karnevals auch ein modernes und kulturell anspruchsvolles Gesicht.[9]. Februar 1823 in Köln statt.