«Gott» setzt sich mit dem selbstbestimmten Sterben auseinander. In seinem ersten Theaterstück «Terror» ließ er das Publikum über eine moralische Frage abstimmen. Es handelt sich dabei um das alte „Trolley-Problem“, welches die Frage aufwirt, ob man die Weiche eines Zugs stellen darf, um das Leben von weniger Menschen für das mehrerer zu opfern?
Die Umgebung ändert sich nicht und es gibt keinen Erzähler, welcher Gefühle und Empfindungen von den Protagonisten beschreibt. Dabei ist "Terror" als Theaterstück nicht unproblematisch, wenn auch weniger problematisch als "Gott". Und schwanken entlang der shifting baselines, der sich verschiebenden Wertmaßstäbe.
Außerdem wirft es eine Frage auf, die sich jeder mal stellen kann: Darf man das Leben weniger Menschen opfern, um das von mehreren zu retten? Dies stört mich ein bisschen, da meiner Meinung nach viel Potenzial verschwendet wurde. Ein Terrorist kapert eine Maschine der Lufthansa und zwingt die Piloten, Kurs auf die voll besetzte Allianz-Arena in München zu nehmen.
Das Vokabular ist nicht komplex.Wer auf Romane steht, sollte dieses Buch nicht lesen. Im laufe des Buchs finden unter anderem hitzige Diskussionen zwischen den einzelnen Figuren statt, durch welche die unterschiedlichen Perspektiven der Tragödie beleuchtet werden. Der Charakter des Lars Koch wird dem Leser über viele verschiedene Diskussionen von unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. "Terror"-Premiere: Die Schöffen sitzen im Publikum.
In Flughöhe. Man kommt bald in die Bredouille und moralisch ins Dilemma. Für ihn herrschte übergesetzlicher Notstand: Krieg, mit dem gekaperten Flugzeug als Waffe, die er bekämpfen musste. Wir müssen Partei sein, im Für oder Wider, und am Ende den Schuld- oder Freispruch verhängen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug ab, alle Passagiere sterben. »Ein Theaterstück auf der Bestsellerliste – so was hat die Welt schon lange nicht mehr gesehen.
Herzlich willkommen bei der Hans-Sachs-Spielgruppe Langenzenn e.V. Mit seinen Büchern landet von Schirach regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Es erinnert einen an die alten interaktiven Bücher, wo die Geschichte sich an die Entscheidungen des Lesers anpasst.Ich finde das Buch ehrlich gesagt etwas starr.
Lars Koch entscheidet sich - wissend um die Konsequenzen - nach dem Schicksalsspruch seiner Natur, die sich aus vielerlei zusammensetzt. Der Mann muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Gemäß seinen "Innereien", wie er es nennt. Damit wurde ein zentraler Paragraf des Luftsicherheitsgesetzes aufgehoben. In Nico Holonics hat Lars Koch einen Sympathieträger: blond, mannhaft ernst, hart, aber weich und dosiert ergriffen während der Zeugenaussage der Nebenklägerin (Constanze Becker), deren Ehemann im Flugzeug zu Tode kam. Mai 2013 um 20:21 Uhr mit Hilfe eines Luft-Luft-Lenkkörpergeschosses ein Passagierflugzeug des Flugzeugtyps Airbus Industrie A320-100/200, das sich im Auftrag der Deutschen Lufthansa ...von Berlin nach München befand, abgeschossen und damit die sich in dem Flugzeug befindlichen 164 Menschen getötet zu haben." Leute, die sich für diesen Beruf interessieren, werden an diesem Buch definitiv gefallen finden, da sie die Mentalität eine Piloten besser kennenlernen. Ich persönlich finde das Buch sehr ansprechend, da es die kritische Fragestellung diskutiert, ob man Leben gegen andere oder mehr Leben abwägen darf. Zuerst die Eröffnungsrede des Vorsitzenden, gefolgt von der Lebensgeschichte des Angeklagten bis hin zur wirklichen Vernehmung. Bettina Hoppe als Staatsanwältin entflammt kühl beim Plädoyer und holt gewiss noch einige Stimmen.
Also irrational. Zum Schluss kommt es dann zur Entscheidung: schuldig oder nicht schuldig. Der Leser wird jedoch nicht in die Situation des Abschusses geworfen, sondern in die dazu stattfindende Gerichtsverhandlung, in welcher entschieden werden soll, ob Lars Koch schuldig gesprochen wird oder nicht. Schirachs Rede auf Charlie Hebdo, die ebenfalls in diesem Band enthalten ist, ist ein Plädoyer für die Freiheit des Wortes, für unsere Zivilisation im Angesicht ihrer Feinde.
Terror, das Buch von Ferdinand Von Schirach, aus 2015, handelt von Lars Koch, welcher wegen Mord vor Gericht steht. Der erste Zeuge, der sprechen soll ist Lauterbach. Der Autor Ferdinand von Schirach hat ein neues Theaterstück geschrieben.
Wollen wir, dass die Würde des Menschen trotz der Terrorgefahr noch gilt?Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo im Januar 2015 hat auf schrecklichste Weise gezeigt, wie hoch der Preis sein kann, den wir für unsere Freiheit zahlen müssen. Wobei der Begriff Freispruch das Element des Sich-frei-Sprechens enthält: Indem die Tat "wörtlich" wiederholt wird, befreit man sich von ihr - ein magisches Ritual, an das die Psychoanalyse anknüpft.
Ähnliches ist nun auch beim zweiten Bühnenstück geplant. Eine gelungene Premiere konnten am Freitagabend knapp 60 Zuschauer im Theater am Wilhelmplatz erleben.
Ähnliches ist nun auch beim zweiten Bühnenstück geplant. Alle Artikel aus Deutschland von Glonaabot mit dem Label #Oliver Reese-Ferdinand von Schirach
Die sechs Darstellern des Noldeprojekts zeichneten in „Emil Nolde – Triumph der Farben” hochmotiviert und mit großer Spielfreude ein differenziertes Bild des großen Malers mit etlichen, vielen Betrachtern unbekannten Facetten.
Es läuft wie eine richtige Gerichtsverhandlung ab. Das Buch bietet dem Leser die Möglichkeit, sich mit sich selbst und seiner Denkweise auseinandersetzen und diese in eine solche Situation zu versetzen um sich selbst besser kennenzulernen und seine persönliche Entwicklung voran zu treiben. Das Stück wurde zeitgleich an zwei Orten uraufgeführt: in Frankfurt und am Deutschen Theater in Berlin. Max Mayer agiert das Unkonventionelle der Figur des Verteidigers einen Tick zu sehr aus. Rezension „Terror“Im Theaterstück „Terror“ aus dem Jahr 2015 von Ferdinand von Schirach mit 152 Seiten für 8,99, geht es um einen Piloten namens Lars Koch.
Die Hans-Sachs-Spielgruppe Langenzenn e.V.