Seine Annahmen basierten auf zu vielen unbestätigten und vereinfachenden Annahmen, sodass die Skepsis berechtigt war.
Aus dieser lokalen Perspektive globale Schlüsse ziehend, lehnten die damaligen Geowissenschaftler ein Größenwachstum von Eisfeldern, die halbe Kontinente bedeckten, nahezu einhellig ab.

Zum Bearbeiten politischer Fragen rund um die Arktis wurde 1996 der Arktische Rat gegründet, doch weder darin noch in den relevanten UN-Gremien konnte bisher eine Einigung erzielt werden. [62] Auch die Deutsche Physikalische Gesellschaft warnte bereits 1971 in einer Pressemitteilung zur 36. Es kann nur verstanden werden, wenn auch die gegenseitige Beeinflussung aller beteiligten Komponenten und Prozesse verstanden und in geeigneter Form abgebildet werden kann. Flohn gilt international als einer der Wegbereiter der internationalen und nationalen Klimaforschung[38] und hat auf die CO2-Problematik seit der Nachkriegszeit immer wieder hingewiesen. ), ein Expertengremium zu berufen, das in der Diskussion unvorbelastet war. Der Wert von 2012 betrug mit 3,41 Millionen Quadratkilometern nur die Hälfte (51 Prozent) der mittleren Ausdehnung der Jahre 1979–2000 zum Zeitpunkt des jährlichen Minimums. Gab es 1990 nur 40 Konferenzen, bei denen Papers zur globalen Erwärmung präsentiert wurden, so waren es im Jahr 1997 bereits über 100.

Dezember 2001 beantragte Russland offiziell bei der UN-Kommission zur Begrenzung des Festlandsockels (CLCS) in Übereinstimmung mit dem Seerechtsübereinkommen (Art.

Im Zuge der Aufklärung und mit der Entwicklung der Geologie zur modernen Wissenschaft ab 1750 gewann der Vorzeitgedanke allmählich an Boden.

Und niemand kannte die Reaktion der Wolkenbildung auf eine Temperaturänderung.

Jahrhunderts in der Wissenschaft immer wieder diskutiert. [77][78] Ein Team um die Forscherin Marika Holland hat in einer Modellstudie 2006 ermittelt, dass die Arktis bereits im Sommer 2040 erstmals gänzlich frei von Meereis sein könnte. Dementsprechend wurden die Vorhersagen bezüglich des zukünftigen Meeresspiegelanstiegs bis zum Jahr 2100 nach oben korrigiert: inzwischen wurde ein doppelt so hoher Anstieg erwartet.[132].
Dazu zählen die global miteinander verbundenen Bewegungen der Wassermassen des Ozeans: Die thermohaline Zirkulation entsteht aufgrund von Unterschieden in der Temperatur und im Salzgehalt des Meerwassers.

Die höheren Temperaturen ziehen sich bis zu 1500 km in das Landesinnere hinein. H. Le Treut, R. Somerville, U. Cubasch, Y. Ding, C. Mauritzen, A. Mokssit, T. Peterson, M. Prather: Jinfeng Lia, Ming-Huang Wanga, Yuh-Shan Hob: Video zur Erklärung des Zeitversatzes zwischen dem Anstieg der Temperaturen und dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen am Ende der Eiszeiten: Diese Seite wurde zuletzt am 11. Jahrhunderts wurden menschliche Einflüsse auf das Erdklimasystem über Treibhausgase vermutet, entsprechende Berechnungen wurden aber bis in die 1960er Jahre hinein stark angezweifelt.

Da der Zugang zu Nahrungsmitteln in jedem Fall von sicheren Reisewegen abhängt, bedrohen schwindendes Meereis oder auftauender Permafrost die Existenz mancher menschlicher Siedlungen in der Arktis. Er bewirkt dort eine Temperaturerhöhung. Hierzu zählen vor allem Meeressäuger, die für die anliegenden menschlichen Gemeinschaften sehr wichtig sind. Zumal man wusste, dass die durch Verbrennung fossiler Brennstoffe emittierte CO2-Menge nur ein winziger Bruchteil jener Menge ist, welche im Rahmen von Stoffwechselvorgängen wie Photosynthese und Atmung umgesetzt wird. Im Zusammenhang mit der im Jahr 2007 aufgetretenen dramatischen Meereisschmelze wurde die resultierende Erwärmung arktischer Landflächen in Zeiten starken Meereisverlustes untersucht. Zu Beginn der 1980er-Jahre fanden Forscher heraus, dass der Kohlenstoffzyklus über eine Art Regelmechanismus verfügt, der die Erde die meiste Zeit über in einem Temperaturbereich hielt, der günstig für die Entwicklung des Lebens war. Der Treibhauseffekt war durch die Berechnungen von Plass genauer quantifiziert, und auch der Konzentrationsanstieg des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid war nunmehr eindeutig belegt. Diese und ähnliche Untersuchungen trugen in entscheidendem Maße dazu bei, dass sich das in der wissenschaftlichen Literatur dokumentierte Grundlagenwissen ständig erweitert. Nachdrücklich warnte er vor daraus resultierenden Klimaveränderungen, die allerdings erst im nächsten Jahrhundert zu erwarten seien. Ebenfalls im Jahr 2009 wurde mit der Fachzeitschrift Nature Climate Change eine neue Plattform ins Leben gerufen, auf der Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zu den Prozessen und Folgen des Klimawandels publizieren können.